www.cystischefibrose.at
ist ein Gemeinschaftsprojekt der
CF Selbsthilfevereine
Wien, Niederösterreich,
Nördliches Burgenland
und Oberösterreich
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Glossar

Burkholderia cepacia: Dieser Problemkeim lebt im Boden, besonders dort, wo Pflanzenteile mit dem Boden in Berührung kommen. Der Keim findet sichauch in den faulen Stellen der Zwiebel.

Chromosom: Ist im Kern jeder Zelle vorhanden und trägt die gesamten Erbinformation. Das CF Gen ist am Chromosom 7 lokalisiert.

Compliance: Ist die Bereitschaft des Patienten aktiv Behandlungen und Therapien mit zutragen.

Endokrine Drüsen: Drüsen, die ihr Sekret (Hormone) direkt in die Blutbahn abgeben.

Exokrine Drüsen: Drüsen, die ihr Sekret nach außen abgeben wie z.B. Schweißdrüsen, Speicheldrüsen, Fortpflanzungsorgane.

Fettleber: Entzündliche Veränderungen innerhalb der Leber, die zu Fettablagerungen im Organ führen.

Gastroösophagealer Reflux: Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre.

Glukosurie: Zuckerausscheidung im Harn.

Immunsuppressiva: Medikamente, die die körpereigene Abwehr unterdrücken und nach einer Transplantation lebenslänglich eingenommen werden müssen.

Intestinales Epithel: Oberste Schicht im Darm.

Leberzirrhose: Infolge entzündlicher Vorgänge innerhalb der Leber kommt es zur Narbenbildung und irreparablen Schädigungen des organspezifischen Gewebes.

Malapsorption: Störung der Aufnahme von Nahrungsstoffen vom Darm in die Blutbahn.

Maldigestion: Verdauungsstörungen, infolge eines Mangels an Verdauungsenzymen.

Molekularbiologische Untersuchungen: Blutuntersuchung zur Diagnose und Mutationsbestimmung der CF.

Motilität des Darms: Beweglichkeit des Darms (Peristaltik).

Multiresistente Keime: Diese Keime sind gegen mindestens drei verschiedene Antibiotika unempfindlich.

Multiresistente Pseudomonas aeruginosa Stämme: Diese Keime sind nur mehr auf ganz wenige Antibiotika empfindlich und deshalb schwierig zu behandeln.

Multiresistenter Staphylokokkus aureus (MRSA):
Dieser Keim entwickelt gegenüber Penicillinen und anderen Antibiotika Resistenzen.

Mutation: Genetische Variationen, bei CF sind mittlerweile über 1000 Mutationen bekannt.

Nasennebenhöhlenentzündungen: Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa und anderen Keimen.

Neugeborenen (IRT) Screening: Routinemäßige Blutuntersuchung bei Säuglingen in der ersten Lebenswoche, um CF möglichst früh zu diagnostizieren und behandeln zu können.

Obstruktion: Verstopfung.

Osteopenie: Verminderung der Knochendichte (Abnahme der Knochenzellen).

Osteoporose: Fortschreitender Abbau von Knochenzellen, der in Folge zu vermehrten Knochenbrüchen führt.

Polypen: Wucherungen im Bereich der Nasenschleimhaut.

Pseudomonas aeruginosa: Dieser Keim kommt praktisch überall in der Umwelt vor, wo Feuchtigkeit vorherrscht. Die chronische Besiedelung der Lungen von CF Betroffenen ist ein typisches Problem von CF.

Problemkeime: Multiresistente Pseudomonas aeruginosa-Stämme. Burkholderia cepacia , MRSA, sind gegen die meisten Antibiotika unempfindlich und deshalb schwer zu behandeln.

Schweißtest: Untersuchung zur Diagnose von CF, dabei wird die Natriumchloridkonzentration im Schweiß gemessen, welche bei CF erhöht ist.

Staphylococcus aureus: Staphylokokken sind beim Menschen und auch bei Tieren auf der Haut und im Nasen- Rachenraum weit verbreitet.

Taurin: Ist Bestandteil der Gallensäuren und dient der besseren Fettverdauung und Resorption von Vitamin E. Da es bei gestörter Fettverdauung zum Verlust von Gallensäuren kommt, wird Taurin oral zugeführt.

   
         
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