Glossar
Burkholderia cepacia: Dieser Problemkeim lebt im Boden, besonders dort, wo Pflanzenteile mit dem Boden in Berührung kommen. Der Keim findet sichauch in den faulen Stellen der Zwiebel.
Chromosom: Ist im Kern jeder Zelle vorhanden und trägt die gesamten Erbinformation. Das CF Gen ist am Chromosom 7 lokalisiert.
Compliance: Ist die Bereitschaft des Patienten aktiv Behandlungen und Therapien mit zutragen.
Endokrine Drüsen: Drüsen, die ihr Sekret (Hormone) direkt in die Blutbahn abgeben.
Exokrine Drüsen: Drüsen, die ihr Sekret nach außen abgeben wie z.B. Schweißdrüsen, Speicheldrüsen, Fortpflanzungsorgane.
Fettleber: Entzündliche Veränderungen innerhalb der Leber, die zu Fettablagerungen im Organ führen.
Gastroösophagealer Reflux: Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre.
Glukosurie: Zuckerausscheidung im Harn.
Immunsuppressiva: Medikamente, die die körpereigene Abwehr unterdrücken und nach einer Transplantation lebenslänglich eingenommen werden müssen.
Intestinales Epithel: Oberste Schicht im Darm.
Leberzirrhose: Infolge entzündlicher Vorgänge innerhalb der Leber kommt es zur Narbenbildung und irreparablen Schädigungen des organspezifischen Gewebes.
Malapsorption: Störung der Aufnahme von Nahrungsstoffen vom Darm in die Blutbahn.
Maldigestion: Verdauungsstörungen, infolge eines Mangels an Verdauungsenzymen.
Molekularbiologische Untersuchungen: Blutuntersuchung zur Diagnose und Mutationsbestimmung der CF.
Motilität des Darms: Beweglichkeit des Darms (Peristaltik).
Multiresistente Keime: Diese Keime sind gegen mindestens drei verschiedene Antibiotika unempfindlich.
Multiresistente Pseudomonas aeruginosa Stämme: Diese Keime sind nur mehr auf ganz wenige Antibiotika empfindlich und deshalb schwierig zu behandeln.
Multiresistenter Staphylokokkus aureus (MRSA): Dieser Keim entwickelt gegenüber Penicillinen und anderen Antibiotika Resistenzen.
Mutation: Genetische Variationen, bei CF sind mittlerweile über 1000 Mutationen bekannt.
Nasennebenhöhlenentzündungen: Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa und anderen Keimen.
Neugeborenen (IRT) Screening: Routinemäßige Blutuntersuchung bei Säuglingen in der ersten Lebenswoche, um CF möglichst früh zu diagnostizieren und behandeln zu können.
Obstruktion: Verstopfung.
Osteopenie: Verminderung der Knochendichte (Abnahme der Knochenzellen).
Osteoporose: Fortschreitender Abbau von Knochenzellen, der in Folge zu vermehrten Knochenbrüchen führt.
Polypen: Wucherungen im Bereich der Nasenschleimhaut.
Pseudomonas aeruginosa: Dieser Keim kommt praktisch überall in der Umwelt vor, wo Feuchtigkeit vorherrscht. Die chronische Besiedelung der Lungen von CF Betroffenen ist ein typisches Problem von CF.
Problemkeime: Multiresistente Pseudomonas aeruginosa-Stämme. Burkholderia cepacia , MRSA, sind gegen die meisten Antibiotika unempfindlich und deshalb schwer zu behandeln.
Schweißtest: Untersuchung zur Diagnose von CF, dabei wird die Natriumchloridkonzentration im Schweiß gemessen, welche bei CF erhöht ist.
Staphylococcus aureus: Staphylokokken sind beim Menschen und auch bei Tieren auf der Haut und im Nasen- Rachenraum weit verbreitet.
Taurin: Ist Bestandteil der Gallensäuren und dient der besseren Fettverdauung und Resorption von Vitamin E. Da es bei gestörter Fettverdauung zum Verlust von Gallensäuren kommt, wird Taurin oral zugeführt.